Auslagerung von HR an Personalvermittler

Das Marktforschungsinstitut Credence Research sagt voraus, dass das Recruitment Prozess Outsourcing (RPO) in den kommenden Jahren deutlich wachsen wird. Ursprünglich stammt die Idee hierzu aus den USA – hier wird das Outsourcing von einzelnen HR Aufgabenbereichen schon länger ausgeführt. 

Aufgrund des Mangels an Fachkräften und der Bevölkerungsentwicklung wird die Personalsuche immer schwieriger. Es fehlt die Zeit, sich nur auf das Recruiting zu fokussieren, aber auch das Know-how und der Hintergrund zur richtigen Personalsuche. Die zunehmende Bedeutung von Active Sourcing ist ein durchaus wichtiger Punkt, der von den Personalern allein nicht mehr gestemmt werden kann. Auch das Problem des schwankenden Recruiting-Volumen in Unternehmen stellt einen wichtigen Vorteil das RPO. Durch teilweise monatelange Einstellungsstopps folgen Wochen und Monate von Hochdruckrekrutierung weswegen oft auf ein eigenes Recruiting-Team verzichtet werden kann und man sich nur dann externe Hilfe holt, sobald Personalbedarf besteht. Dies kann sich zu einer strategischen Partnerschaft entwickeln oder auch auf Projekt-Basis absolviert werden. Die Bündelung von internen sowie externen Kräften führt in der Regel schneller zum gewünschten Ziel und Wachstum des Unternehmens, welches zeitnah und direkt auf Veränderungen der Märkte agieren kann. 

Unternehmen haben beim Recruitment Prozess Outsourcing unter anderem auch folgende Vorteile:

  • Egal wie groß das Unternehmen ist, die jeweiligen Lösungen können auf jeden individuellen Kunden angepasst werden.
  • Die Personalabteilung kann sich auf alle wichtigen Kernaufgaben konzentrieren und gibt die komplette Personalsuche ab.
  • Auch kurzfristig kann die RPO unterstützen und zu einer schnellen Einstellung verhelfen.
  • Die durchschnittliche Einstellungszeit /-dauer senken.
  • Der Aufbau eines breiteren Talentpools für zukünftige Anstellungen.

Quellen:

erhard-services.de

haufe.de